FC Langenthal

Obschon die Langenthaler am letzten Freitagabend gegen Schötz zum zweiten Mal in Folge den Platz als Sieger verlassen durften, ist die Partie am kommenden Samstagnachmittag alles andere als ein Spaziergang für das Team von Trainer Willy Neuenschwander. Die Solothurner verloren auswärts gegen den heimstarken FC Kosova gleich mit 0:4-Toren. Deswegen muss mit einer klaren Wiedergutmachung des Teams von Trainer Jürg Widmer gerechnet werden. Anpfiff im Stadion "Solothurn" ist um 16 Uhr.

Erfolge können, wie die jüngste Vergangenheit der Langenthaler bewiesen haben, Startschüsse für weitere abgegeben. Doch gerade hier ist der Staff der Oberaargauer besonders gefordert. Die Euphorie kurzfristig zulassen ist berechtigt, aber danach sofort wieder auf den Boden der Realität zurückkehren - nichts mehr, aber auch nichts weniger! Die Mannschaft hat gegen Schötz den Beweis angetreten, dass sie gewillt sind, jeden weiteren Challenge anzunehmen und diesen womöglich erfolgreich zu bestreiten. Weshalb? Dank der Rückkehr von Sven Zimmermann, dem Abwehrchef schlechthin, wurde die Abwehr wieder so stabilisiert, dass sich die Offensivabteilung wieder so präsentieren kann, um endlich vor des Gegners Tor effizient zu wirken. Hier hat in den letzten Partien Martin Valovcan einen mehr als nur positiven Eindruck hinterlassen. Dieser zeigt sich immer wieder von seiner bescheidenen Seite und stellt das Team und nicht sich selber in den Vordergrund! Obschon Trainer Willy Neuenschwander noch immer nicht aus dem Vollen schöpfen kann, hat ihm sein Team gezeigt, dass es sich stetig weiter entwickeln will und kann. Gute Vorzeichen für das samstägliche Match gegen die Solothurner?

Solothurn steht unter grossem Druck!

Wohl niemand in den Kreisen der kommenden Gastgeber ging davon aus, dass noch vor Ende der laufenden Vorrunde ein Platz im zweistelligen Bereich zur Tatsache werden wird resp. könnte. Die Solothurner kommen aktuell seit einigen Wochen nicht vom Fleck, d.h. das Team erarbeitet sich zwar gute Abschlussmöglichkeiten, vermögen diese jedoch nicht in Tore umzuwandeln. So geschehen am letzten Sonntagnachmittag auf dem Zürcher Juchhof gegen Kosova. Es war fast schon zum Verzweifeln, aus Sicht der Solothurner, wie zum Teil fahrlässig gute Möglichkeiten nicht genutzt wurden. Das Auslassen der vorbeschriebenen Möglichkeiten bestraften die Zürcher mit zum Teil sehenswerten Gegentoren. Deswegen war es nicht verwunderlich, dass dem Widmer-Team der Ehrentreffer vergönnt blieb. Auf den Punkt gebracht: Wollen sich die Ambassadoren wieder aus der ungemütlichen Lage befreien, bedarf es einer grossen Leistungssteigerung, damit verbunden mit der Kaltschnäuzigkeit vor dem Langenthaler Tor, um wieder auf die Erfolgsstrasse zurück zu kehren - viel Spass dabei!

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