FC Langenthal

Mit dieser Affiche steigen sowohl die Oberaargauer als auch die Bieler am kommenden Sonntagnachmittag, Anpfiff ist traditionsgemäss um 15 Uhr, in den mit grosser Spannung erwarteten Match ein. Dabei spielt die aktuelle Tabellenlage der beiden Mannschaften überhaupt keine Rolle. Es geht ums kantonale Prestige in der 1. Liga.

Nach wie vor dürfen sich die Langenthaler dabei attestieren lassen, dass diese seit dem Wiederaufstieg in die vierthöchste Spielklasse des Schweizer Fussballs den besten Saisonstart erwischten. Den Beweis dazu erbrachten die Spieler am letzten Samstagabend im «Stade des Grands-Prés» gegen Bassecourt. Praktisch mit dem Schlusspfiff vergaben die kommenden Gastgeber die sehr gute Möglichkeit, mit dem Punktemaximum die Heimreise anzutreten. Dass alle, inkl. dem Staff, letztlich mit dem einen Punkt nicht zufrieden waren, haben zahlreiche Protagonisten schon beim Verlassen des Platzes mit ihren Äusserungen gezeigt. Nachdem sich aber die Gemüter beruhigt hatten, löste sich die vorhandene Frustration und sogleich rückte das kommenden Derby gegen die Bieler in den Vordergrund.

An die zuletzt gezeigte Leistung anknüpfen!

Wie aber soll resp. will Trainer Willy Neuenschwander seinen Jungs für das kantonale Derby gegen die Seeländer in Angriff nehmen und dieses erfolgreich bestreiten? Ganz einfach aber dennoch kompliziert: Wenn es den Langenthalern gelingen sollte, an die Leistungen aus dem Spiel gegen Bassecourt anzuknüpfen, dann liegt eine Überraschung im Bereich des Möglichen. Zudem sind die Akteure einmal mehr dazu angehalten, über ihr Leistungslimit hinaus zu gehen, Herzblut und Leidenschaft auf dem Platz zu zeigen und vor allem die nach wie vor mangelhafte Chancenauswertung zu korrigieren. Wenn all diese Komponenten stimmen, dann werden die Oberaargauer einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg des Ligaerhalts – primäres Saisonziel – machen!

Biel: der klare Favorit!

Mit mehr Glück als Verstand gelang dem Team von Neo-Trainer Anthony Sirufo, dem ehemaligen Cheftrainer von Bassecourt, gegen ein während 33 Minuten in Unterzahl und in Führung liegendes Baden durch den 3:3-Ausgleichstreffer von Yvano Fleury fünf Minuten vor dem Schlusspfiff doch noch ein Punkt zu ergattern. Bis zu diesem Zeitpunkt schien es, dass die Aargauer die Sache, trotz Unterzahl, im Griff hätten. Doch gegen die Schlussoffensive hatten die Badener letztlich nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen. Deshalb verspricht das Derby ein tolles kantonales Derby zu werden. Beide Teams werden sich nichts schenken und hoffen vor einer grossen Zuschauerkulisse aufspielen zu können!

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